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Visegrád

Geschichte der Stadt

Dank seinen günstigen Gegebenheiten und seiner wichtigen strategischen Lage stand Visegrád während der Geschichte immer im Mittelpunkt der Interessen. 

Die frühesten Spuren des menschlichen Daseins führen in die Jungsteinzeit zurück; die Stadt und ihre Umgebung ist seit der Bronzezeit bewohnt. Während der Geschichte nahmen Kelten, Germanen, Römer, Awaren und Ungarn das Land in Besitz.   Die Römer errichteten in der Zeit von Kaiser Konstantin dem Großen auf dem Sibrik-Hügel ein Castrum (Festung), namens Ponts Novatus, das das wichtigste Objekt der Befestigungsanlage entlang der Donau war.

In der Stadt findet man mehrerenorts römische Denkmäler, z. B. Überreste eines Wachtturms in Szentgyörgypuszta und Übrigbleibsel einer um 330 errichteten Festung im Gisella-Hof.   In der Zeit der ungarischen Landnahme war das Gebiet Eigentum des Bruders vom Fürsten Árpád, Kurszán. 1009 wurde der Ort erstmals in einer lateinischen Urkunde unter seinem heutigen Namen erwähnt (der Name bedeutet „hohe Burg”).

Die erste Burg von Visegrád stand an der Stelle des Castrums und wurde mit Anwendung der Originalteile erbaut, sie ging aber während des Tatarensturms zugrunde.   Béla IV. und seine Frau, Königin Maria ließen um 1250 das heutige Burgsystem erbauen. Die Burg hatte folgende Teile: die Zitadelle auf dem 328 m hohen Berg; die Untere Burg auf dem unteren Burgberg und die Wasserbastei am Donau-Ufer.

Die Stadt erhielt in der Anjou-Zeit, im XV. Jahrhundert einen internationalen Ruhm. Karl I. ließ um 1320 in der Hauptstraße der Stadt, bei der Donau den Königspalast erbauen. In kurzer Zeit wurde der Palast zum Sitz und zum beliebtesten Aufenthaltsort des Herrschers. Die berühmte Ballade von Klára Zách berichtet über die von Felicián Zách geführte, erfolglose Attentat gegen die königliche Familie unter diesen Mauern, bzw. über die blutige Rache.

1335 kam es zum berühmten Gipfel der Könige, wozu der ungarische König, Karl I. den tschechischen König Johann, den polnischen König Kasimir, den mährischen Markgrafen Karl, den bayerischen Herzog Heinrich von Wittelsbach und den sächsischen Herzog, Rudolf einlud. Sie brachten eine Vereinbarung, die die wirtschaftliche Unabhängigkeit der betroffenen Länder von Wien und den westlichen Händlern garantierte.

Unter den historischen Mauern des Königspalastes gründete 1991 der ungarische, tschechische und polnische Ministerpräsident dem Beispiel ihrer Vorfahren folgend eine Kooperation, die sog. Visegrád-Gruppe. (Die Ministerpräsidenten haben sich im Herbst 2006 wieder hier, in Visegrád getroffen und den 15 jährigen Erfolg ihrer Zusammenarbeit gefeiert.)  
Nach dem Tod Karls I. wurde seinem Sohn, König Ludwig dem Großen von polnischen Delegierten die polnische Krone gereicht. Nach der Krönungszeremonie bewachte die Kronenwache in der Schatzkammer der Zitadelle neben der ungarischen Stephanskrone auch die polnische Krone. 

Seine zweite Blütezeit erlebte Visegrád unter der Herrschaft von Matthias Corvinus. Der König ließ großangelegte Bauarbeiten und Renovierungen durchführen: es entstand ein Palastkomplex im spätgotischen Stil, dessen Überreste heute in Museen besichtigt werden können.

Bedeutende Persönlichkeiten der Zeit waren im Renaissance-Hof zu Gast und philosophierten im Bereich Wissenschaft und Literatur, unterstützten die Künste und die Neuentwicklung.

Die Gäste aus ferneren Ländern bezeichneten Visegrád als „irdisches Paradies”.  Diese Blütezeit dauerte bis zur Türkenherrschaft, als im ganzen Land eine unbeschreibbare Verwüstung erfolgte. Bei den Kämpfen um die Burg und die Stadt ging Visegrád fast vollständig zugrunde. Die Menschen, die am Leben blieben, versteckten sich und verließen den unbewohnbaren Ort.

Die übriggebliebenen Teile der Burg wurden 1702 auf Befehl des österreichischen Kaisers, Leopold I. gesprengt.   Der zweite Aufschwung der Siedlung begann im XIX. Jahrhundert, mit der Donau-Dampfschifffahrt, als das Donauknie und das Gebirge Pilis-Visegrád zum beliebten Ausflugsort wurde.  

Um diese Zeit wurden die ersten Ausgrabungen aufgenommen. Ein Pfarrer von slowakischer Abstammung, namens Joseph Viktorin veranlasste die Aufdeckung der Ruinen und die Renovierung der Denkmäler.
An der Arbeit nahmen die bekanntesten Archäologen der Zeit – u. a. auch János Schulek – teil. 

Heute ist Visegrád ein beliebter Zielpunkt des heimischen und internationalen Tourismus, der an einem der meistbesuchten Urlaubsorte Ungarns, am Donauknie liegt. Obwohl Visegrád mit seinen 1700 Einwohnern die kleinste Stadt des Landes ist, empfängt sie jährlich mehr als 300 Tausend Gäste.

Die Touristen besuchen vor allem die Zitadelle, den Königspalast und den Salamonturm aber es kommen immer mehr Gäste wegen des Thermalwassers.
Das an Mineralien besonders reiche Heilwasser wird heute sogar in Geschäften verkauft. Die Stadt erwartet ihre Gäste mit niveauvollen touristischen Einrichtungen und Angeboten.

Besuchen Sie auch den Ort, wo die Donau einen wunderbaren Bogen hat und das Gebirge Pilis auf Schritt und Tritt über die Geschichte erzählt.

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